Islam verstehen

Kapitel 14Die Pilgerfahrt

Hadsch und Umra

Einmal im Leben nach Mekka zu reisen, um das Haus Allahs zu besuchen, ist für Millionen Muslime der größte Wunsch ihres Lebens. Der Hadsch ist die fünfte Säule des Islam und verpflichtend für jeden, der dazu körperlich und finanziell in der Lage ist; die Umra, die „kleine Pilgerfahrt“, kann man das ganze Jahr über verrichten. Hier erfährst du, worum es geht, wie die Riten Schritt für Schritt ablaufen und wie du dich gut vorbereitest.

22 Min. Lesezeit

1×
im Leben Pflicht – für alle, die es vermögen
8.–13.
Dhul-Hiddscha: die Tage des Hadsch
7
Umrundungen der Kaaba beim Tawaf
7
Gänge zwischen Safa und Marwa

Eine Pflicht – einmal im Leben

Der Prophet ﷺ sagte, der Islam sei auf fünf Säulen gebaut: das Glaubensbekenntnis, das Gebet, die Zakat, das Fasten im Ramadan und die Pilgerfahrt zum Haus (al-Bukhari und Muslim). Allah sagt: „Und Allah steht es den Menschen gegenüber zu, dass sie die Pilgerfahrt zum Haus unternehmen – wer dazu einen Weg zu finden vermag“ Koran 3:97. Und: „Und vollendet den Hadsch und die Umra für Allah“ Koran 2:196.

Der Vers über die Pflicht steht in einem größeren Zusammenhang: „Gewiss, das erste Haus, das für die Menschen errichtet wurde, ist das in Bakka, gesegnet und eine Rechtleitung für die Welten. In ihm sind klare Zeichen – die Stätte Ibrahims; und wer es betritt, ist in Sicherheit“ Koran 3:96–97. Und er endet mit dem Satz: „Wer aber ungläubig ist – Allah ist der Welten unbedürftig.“ Der Hadsch ist also kein Dienst, den Allah braucht, sondern ein Geschenk an die Menschen.

Pflicht ist der Hadsch einmal im Leben. Als der Prophet ﷺ verkündete, dass Allah den Hadsch vorgeschrieben hat, fragte ein Mann, ob das jedes Jahr gelte. Er antwortete sinngemäß, hätte er Ja gesagt, wäre es jedes Jahr Pflicht geworden, und das hätten die Menschen nicht vermocht (Muslim). Wer öfter pilgert, tut es freiwillig.

Der Prophet ﷺ selbst vollzog nach der Auswanderung nach Medina einen einzigen Hadsch: die Abschiedspilgerfahrt im Jahr 10 nach der Hidschra, wenige Monate vor seinem Tod. Umras verrichtete er vier (al-Bukhari und Muslim). Vieles, was wir über die Riten wissen, stammt aus den Berichten über diese eine Pilgerfahrt – besonders aus der ausführlichen Beschreibung des Gefährten Dschabir ibn Abdullah (Muslim 1218).

Ibrahim und die Kaaba

Die Geschichte des Hadsch beginnt lange vor dem Propheten Muhammad ﷺ – bei Ibrahim (Abraham) und seinem Sohn Isma'il (Ismael). Allah sagt: „Und als Ibrahim und Isma'il die Grundmauern des Hauses errichteten: ‚Unser Herr, nimm es von uns an! Du bist ja der Allhörende und Allwissende‘“ Koran 2:127. Allah machte das Haus „zu einem Ort der Einkehr und der Sicherheit“ und sagte: „Nehmt euch die Stätte Ibrahims zum Gebetsplatz“ Koran 2:125.

Dann befahl Allah Ibrahim: „Und rufe unter den Menschen zur Pilgerfahrt auf, so werden sie zu dir kommen zu Fuß und auf vielen hageren Reittieren, die aus jedem tiefen Passweg daherkommen“ Koran 22:27. Jeder Pilger, der heute mit dem Flugzeug landet, antwortet auf diesen alten Ruf. Und viele Riten erinnern an diese Familie: Das Laufen zwischen Safa und Marwa erinnert an Hadschar (Hagar), die Mutter Isma'ils, die verzweifelt Wasser für ihr Kind suchte, bis Allah die Quelle Zamzam hervorbrachte – so überliefert es al-Bukhari.

Was der Hadsch bedeutet

Der Hadsch ist mehr als eine Reise. Er ist eine Schule für das Herz:

  • Gleichheit: Männer tragen im Ihram zwei schlichte weiße Tücher. Reich und arm, Araber und Nichtaraber, Minister und Arbeiter stehen nebeneinander und sind nicht mehr zu unterscheiden.
  • Hingabe: Der Pilger verzichtet für eine Zeit auf Dinge, die sonst erlaubt sind – Parfüm, Haare schneiden, Streit. Er übt, sein Ego zurückzustellen.
  • Opfer: Das Opfertier erinnert an Ibrahims Bereitschaft, alles für Allah hinzugeben. „Weder ihr Fleisch noch ihr Blut erreicht Allah, sondern es erreicht Ihn die Gottesfurcht von euch“ Koran 22:37.
  • Gedenken: Der Hadsch ist vom Anfang bis zum Ende Dhikr – die Talbiya, die Bittgebete, das Gedenken Allahs in Arafat, in Muzdalifa und in Mina (Koran 2:198, 2:203).

Allah sagt: „Der Hadsch findet in bekannten Monaten statt. Wer sich in ihnen zum Hadsch verpflichtet, für den gibt es während des Hadsch weder Anstößiges noch Frevel noch Streiten … Und versorgt euch mit Proviant, doch der beste Proviant ist die Gottesfurcht“ Koran 2:197. Der Prophet ﷺ sagte: „Wer den Hadsch vollzieht und dabei weder Anstößiges noch Frevel begeht, kehrt zurück wie am Tag, als seine Mutter ihn gebar“ (al-Bukhari und Muslim). Und: „Für einen angenommenen Hadsch gibt es keinen anderen Lohn als das Paradies“ (al-Bukhari und Muslim).

Eine Probe für den großen Tag

Gelehrte wie al-Ghazali haben im Hadsch ein Abbild des Jüngsten Tages gesehen. Die schlichten weißen Tücher erinnern an das Leichentuch, in dem jeder Mensch die Welt verlässt. Das Stehen in Arafat – Millionen Menschen unter offenem Himmel, ohne Rang und Titel, jeder mit seinen eigenen Sorgen und Hoffnungen – erinnert an den Tag, an dem alle vor ihrem Herrn versammelt werden. Wer so gestanden hat, weiß danach etwas besser, was im Leben wirklich zählt.

Die Abschiedspredigt

Am Tag von Arafa hielt der Prophet ﷺ seine berühmte Predigt. Darin sagte er: „Euer Blut und euer Besitz sind euch gegenseitig so unantastbar wie die Heiligkeit dieses eures Tages, in diesem eurem Monat, in dieser eurer Stadt“, und er ermahnte die Männer, in der Behandlung der Frauen Allah zu fürchten (Muslim). In einer weiteren Überlieferung heißt es: „O ihr Menschen, euer Herr ist einer … Kein Araber hat einen Vorzug vor einem Nichtaraber und kein Nichtaraber vor einem Araber … außer durch die Gottesfurcht“ (Ahmad). So ist der Hadsch nicht nur Gottesdienst, sondern auch eine Erinnerung an die Würde jedes Menschen.

Wer zum Hadsch verpflichtet ist

Die Gelehrten nennen als Bedingungen: Der Mensch ist Muslim, erwachsen und geistig gesund, und er ist in der Lage – gesundheitlich und finanziell, mit sicherem Weg, und ohne dass seine Familie in der Zwischenzeit Not leidet. Schulden und Pflichten gegenüber der Familie gehen vor. Wer diese Bedingungen erfüllt, sollte den Hadsch nach Ansicht vieler Gelehrter nicht ohne Grund aufschieben.

Einige Einzelheiten:

  • Kinder: Der Hadsch eines Kindes ist gültig und wird belohnt. Eine Frau hob auf der Pilgerfahrt ein kleines Kind hoch und fragte, ob es einen Hadsch habe; der Prophet ﷺ antwortete: „Ja, und du hast Lohn“ (Muslim). Die Pflicht, nach Erreichen der Reife zu pilgern, bleibt aber bestehen.
  • Frauen: Für Frauen gibt es zusätzliche Regeln zur Begleitung. Die hanafitische und die hanbalitische Schule verlangen grundsätzlich einen Mahram, also den Ehemann oder einen nahen männlichen Verwandten. Die malikitische und die schafiitische Schule erlauben es einer Frau, den Pflicht-Hadsch in einer vertrauenswürdigen, sicheren Gruppe zu vollziehen; auch nach der Dscha'fari-Rechtsschule ist ein Mahram keine Bedingung, wenn ihre Sicherheit gewährleistet ist. Die saudischen Bestimmungen haben sich in den letzten Jahren ebenfalls geändert; informiere dich über die aktuellen Regeln.
  • Stellvertretung: Eine Frau aus dem Stamm Khath'am fragte den Propheten ﷺ, ob sie für ihren alten Vater pilgern dürfe, der sich nicht mehr auf dem Reittier halten konnte. Er bejahte es (al-Bukhari und Muslim). Daher kann nach vielen Gelehrten, wer dauerhaft körperlich nicht dazu fähig ist, aber die Mittel hat, jemanden beauftragen, an seiner Stelle zu pilgern; ebenso kann man für Verstorbene pilgern. Viele Gelehrte verlangen, dass der Stellvertreter seinen eigenen Pflicht-Hadsch bereits verrichtet hat.
  • Genehmigung: Heute braucht jeder Pilger eine offizielle Hadsch-Genehmigung der saudischen Behörden. Ohne sie zu pilgern ist verboten und gefährlich; Gelehrte in Saudi-Arabien haben ausdrücklich davor gewarnt.

Die drei Arten des Hadsch

  • Tamattu': Man verrichtet in den Hadsch-Monaten zuerst eine Umra, verlässt den Ihram und tritt am 8. Dhul-Hiddscha erneut für den Hadsch hinein. Ein Opfertier ist Pflicht; wer keines findet, fastet drei Tage während des Hadsch und sieben nach der Rückkehr Koran 2:196. Viele Pilger, besonders aus dem Ausland, wählen diese Form.
  • Qiran: Umra und Hadsch werden mit einem einzigen Ihram verbunden, ohne Unterbrechung. Auch hier ist ein Opfertier Pflicht.
  • Ifrad: Man tritt nur für den Hadsch in den Ihram. Ein Opfertier ist nicht Pflicht.

Die „bekannten Monate“ des Hadsch Koran 2:197 sind Schawwal, Dhul-Qa'da und nach den meisten Gelehrten die ersten zehn Tage des Dhul-Hiddscha, nach anderen der ganze Monat.

Welche Form die beste ist, darüber haben die Rechtsschulen verschiedene Ansichten: Die hanafitische Schule bevorzugt Qiran, die malikitische und die schafiitische Ifrad, die hanbalitische Tamattu'. In der Dscha'fari-Rechtsschule ist Tamattu' für alle vorgeschrieben, die weit von Mekka entfernt wohnen; Qiran und Ifrad sind dort für die Bewohner Mekkas und seiner Umgebung vorgesehen. Alle drei Formen sind gültig.

Miqat und Ihram

Wer zum Hadsch oder zur Umra reist, tritt an einer festgelegten Grenze, dem Miqat, in den Weihezustand, den Ihram. Der Prophet ﷺ bestimmte Dhul-Hulaifa für die Leute aus Medina, al-Dschuhfa für die aus dem Norden, Qarn al-Manazil für die aus dem Nadschd und Yalamlam für die aus dem Jemen (al-Bukhari und Muslim); für die aus dem Irak kam Dhat 'Irq hinzu. Wer im Flugzeug anreist, legt den Ihram vor dem Überfliegen des Miqat an. Viele ziehen die Ihram-Kleidung schon zu Hause oder am Flughafen an und fassen die Absicht kurz vor dem Miqat, wenn die Crew oder die Gruppe darauf hinweist. Wer aus den Emiraten nach Dschidda fliegt, überquert die Miqat-Grenze vor der Landung; Dschidda selbst liegt nach der verbreiteten Ansicht innerhalb der Grenze.

So trittst du in den Ihram:

  1. Reinigung: Ganzkörperwaschung (Ghusl) ist empfohlen, dazu Nägel und Haare vorher pflegen. Männer dürfen den Körper vor dem Ihram parfümieren, nicht die Kleidung.
  2. Kleidung: Männer tragen zwei ungenähte Tücher, eines um die Hüfte (Izar), eines über den Schultern (Rida'), dazu Sandalen; der Kopf bleibt unbedeckt. Frauen tragen ihre gewohnte, schlichte und bedeckende Kleidung, aber keinen Gesichtsschleier und keine Handschuhe (al-Bukhari).
  3. Absicht (Niyya): Du fasst im Herzen die Absicht für Umra oder Hadsch und sprichst etwa: Labbayka 'umratan bzw. Labbayka hadschdschan.
  4. Talbiya: Dann beginnst du, die Worte zu sprechen, die der Prophet ﷺ sprach (al-Bukhari und Muslim):

Labbayka Allahumma labbayk, labbayka la scharika laka labbayk, innal-hamda wan-ni'mata laka wal-mulk, la scharika lak.

Hier bin ich, o Allah, hier bin ich. Hier bin ich, Du hast keinen Teilhaber, hier bin ich. Wahrlich, das Lob und die Gnade gehören Dir und die Herrschaft. Du hast keinen Teilhaber.

Im Ihram sind unter anderem verboten: Parfüm, das Schneiden von Haaren und Nägeln, die Jagd Koran 5:95, eheliche Intimität und der Abschluss einer Ehe; für Männer außerdem genähte, körperformende Kleidung und das Bedecken des Kopfes.

Was im Ihram erlaubt ist

Vieles, was Pilger aus Unsicherheit meiden, ist nach den meisten Gelehrten erlaubt: sich waschen und duschen (ohne parfümierte Seife), die Ihram-Tücher wechseln und waschen, einen Gürtel oder eine Tasche für Geld und Papiere tragen, eine Uhr und eine Brille tragen, Medikamente nehmen, Wunden verbinden. Beim Schatten gibt es einen bekannten Unterschied: Die sunnitischen Schulen erlauben Männern einen Schirm oder ein Zeltdach; nach der Dscha'fari-Rechtsschule sollen Männer sich während der Fahrt bei Tag nicht unter ein Dach begeben, weshalb schiitische Gruppen oft in offenen Bussen fahren.

Wenn ein Fehler passiert

Wer wegen Krankheit oder aus einem anderen Grund etwas Verbotenes tun muss, etwa den Kopf rasieren, gleicht es aus: „… so ist eine Ersatzleistung zu erbringen durch Fasten oder Almosen oder ein Opfer“ Koran 2:196. Der Prophet ﷺ erklärte das dem Gefährten Ka'b ibn 'Udschra: drei Tage fasten, sechs Bedürftige speisen oder ein Schaf opfern (al-Bukhari und Muslim). Wer aus Versehen etwas Verbotenes tut oder eine Pflicht auslässt, fragt seinen Gruppenleiter oder einen Gelehrten nach dem Ausgleich; die Rechtsschulen unterscheiden hier zwischen Absicht, Vergessen und Unwissen.

Die Umra – Schritt für Schritt

Die Umra lässt sich in wenigen Stunden verrichten. So läuft sie ab:

  1. Ihram am Miqat, wie oben beschrieben, mit der Talbiya auf dem Weg nach Mekka.
  2. Tawaf: In der Heiligen Moschee umrundest du die Kaaba sieben Mal gegen den Uhrzeigersinn, beginnend und endend an der Ecke mit dem Schwarzen Stein. Bei jedem Vorbeigehen grüßt du ihn – mit der Hand von Weitem, wenn es voll ist. Für den Tawaf brauchst du nach der Mehrheit der Gelehrten die rituelle Reinheit (Wudu). Männer tragen dabei das obere Tuch unter der rechten Schulter und gehen in den ersten drei Runden, wenn möglich, mit kurzen, zügigen Schritten (Raml). Es gibt keine festen Worte; du betest, wie dein Herz es dir eingibt. Zwischen der jemenitischen Ecke und dem Schwarzen Stein sprechen viele: Rabbana atina fid-dunya hasanatan wa fil-achirati hasanatan wa qina 'adhaban-nar Koran 2:201.
  3. Zwei Rak'at hinter der Stätte Ibrahims (Maqam Ibrahim), wenn möglich – oder irgendwo in der Moschee, wenn es zu voll ist Koran 2:125. Danach trinkst du von Zamzam. Der Prophet ﷺ sagte über dieses Wasser: „Es ist gesegnet; es ist eine Speise, die sättigt“ (Muslim), und: „Das Zamzam-Wasser ist für das, wofür man es trinkt“ (Ibn Madscha).
  4. Sa'i: Du gehst sieben Mal zwischen den Hügeln Safa und Marwa, beginnend bei Safa und endend bei Marwa. Allah sagt: „Gewiss, as-Safa und al-Marwa gehören zu den Kultzeichen Allahs“ Koran 2:158. Als der Prophet ﷺ sich Safa näherte, sagte er: „Ich beginne mit dem, womit Allah begonnen hat“, stieg hinauf, wandte sich der Kaaba zu, pries Allah und bat (Muslim 1218). Männer laufen zwischen den grünen Markierungen etwas schneller.
  5. Haare scheren oder kürzen: Männer rasieren den Kopf oder kürzen das Haar gleichmäßig; Frauen schneiden von einer Haarsträhne etwa die Länge einer Fingerkuppe ab. Damit ist die Umra vollendet, und der Ihram ist aufgehoben.

In der Dscha'fari-Rechtsschule gehört zur einzelnen Umra (Umra mufrada) nach dem Kürzen der Haare noch ein weiterer Tawaf, der Tawaf an-Nisa', mit zwei Rak'at.

Eine Frau, die ihre Periode hat, kann alle Riten vollziehen außer dem Tawaf. Der Prophet ﷺ sagte zu Aischa, als sie auf der Pilgerfahrt ihre Regel bekam: „Tu alles, was der Pilger tut, nur umrunde das Haus nicht, bis du rein bist“ (al-Bukhari und Muslim).

Der Prophet ﷺ sagte: „Eine Umra bis zur nächsten ist eine Sühne für das, was zwischen ihnen liegt“ (al-Bukhari und Muslim). Und: „Eine Umra im Ramadan kommt einem Hadsch gleich“ (al-Bukhari und Muslim) – an Lohn, wie die Gelehrten erklären, ohne den Pflicht-Hadsch zu ersetzen.

Die Tage des Hadsch – Schritt für Schritt

Der Hadsch findet in den Tagen vom 8. bis zum 13. Dhul-Hiddscha statt, dem letzten Monat des islamischen Mondkalenders. Der Prophet ﷺ sagte: „Nehmt eure Riten von mir“ (Muslim). So läuft es nach der verbreiteten Darstellung ab:

8. Dhul-Hiddscha – Tag der Tarwiya

Wer noch nicht im Ihram ist, tritt hinein. Die Pilger ziehen nach Mina, einer Zeltstadt vor Mekka, beten dort die Gebete des Tages, jedes zu seiner Zeit, die Vier-Rak'at-Gebete verkürzt, und verbringen die Nacht. Der Aufenthalt in Mina an diesem Tag ist nach der Mehrheit der Gelehrten Sunna. Von nun an erklingt immer wieder die Talbiya.

9. Dhul-Hiddscha – Tag von Arafa

Der Höhepunkt. Nach Sonnenaufgang ziehen alle zur Ebene von Arafat. Der Prophet ﷺ sagte: „Der Hadsch ist Arafa“ (at-Tirmidhi, Abu Dawud, an-Nasa'i und Ibn Madscha). Wer den Tag in Arafat verpasst, hat den Hadsch verpasst. Dort werden Dhuhr und Asr zusammengelegt und verkürzt gebetet, und dann steht der Pilger bis Sonnenuntergang vor seinem Herrn – im Gebet, mit Tränen, mit Hoffnung. Der Prophet ﷺ sagte: „Es gibt keinen Tag, an dem Allah mehr Diener vom Feuer befreit als am Tag von Arafa“ (Muslim). An diesem Tag wurde auch der Vers offenbart: „Heute habe Ich euch eure Religion vervollkommnet“ Koran 5:3; al-Bukhari und Muslim.

Der Prophet ﷺ sagte: „Ich habe hier gestanden, und ganz Arafat ist Standort“ (Muslim). Man muss also nicht auf den Berg der Barmherzigkeit (Dschabal ar-Rahma) steigen. Wichtig ist, innerhalb der Grenzen von Arafat zu sein; Schilder markieren sie, und ein Teil der Namira-Moschee liegt außerhalb. Das beste Bittgebet ist das am Tag von Arafa, und das Beste, was der Prophet ﷺ und die Propheten vor ihm sagten, ist: La ilaha illallah wahdahu la scharika lah, lahul-mulku wa lahul-hamd, wa huwa 'ala kulli schai'in qadir (at-Tirmidhi). Die Zeit des Stehens reicht nach den meisten Gelehrten vom Mittag bis zum Sonnenuntergang; wer verhindert war und bis zum Morgengrauen des 10. auch nur kurz nach Arafat kommt, hat den Hadsch nach vielen Gelehrten noch erreicht.

Die Nacht in Muzdalifa

Nach Sonnenuntergang ziehen die Pilger ruhig nach Muzdalifa. Dort werden Maghrib und Ischa zusammen gebetet. Man verbringt die Nacht unter freiem Himmel, gedenkt Allahs am heiligen Ort Koran 2:198 und sammelt kleine Steinchen für die Steinigung. Der Prophet ﷺ betete dort das Morgengebet früh, verweilte am Masch'ar al-Haram im Gedenken, bis es ganz hell war, und brach vor Sonnenaufgang auf (Muslim 1218). Schwachen, Älteren und Frauen mit Kindern ist es nach vielen Gelehrten erlaubt, nach der Mitte der Nacht weiterzuziehen. Wie lange man bleiben muss, beurteilen die Rechtsschulen unterschiedlich; in der Dscha'fari-Rechtsschule ist das Verweilen zwischen Morgengrauen und Sonnenaufgang eine Säule.

Die Steinchen sollen klein sein, etwas größer als eine Kichererbse; man darf sie auch in Mina sammeln. Wer nach dem 12. abreist, braucht insgesamt 49 Steinchen, wer bis zum 13. bleibt, 70.

10. Dhul-Hiddscha – Tag des Opfers

Für die Welt ist es Eid al-Adha, für die Pilger der arbeitsreichste Tag:

  1. Steinigung der großen Säule (Dschamrat al-'Aqaba) in Mina mit sieben Steinchen, bei jedem Wurf Allahu akbar. Mit dem ersten Wurf endet nach vielen Gelehrten die Talbiya.
  2. Opfer (Hady) für diejenigen, die Tamattu' oder Qiran verrichten. Heute wird es meist über offizielle Gutscheine erledigt. Der Prophet ﷺ sagte: „Ich habe hier geopfert, und ganz Mina ist Opferplatz“ (Muslim).
  3. Rasieren oder Kürzen der Haare. Für die, die sich rasieren, bat der Prophet ﷺ dreimal um Barmherzigkeit, für die, die kürzen, einmal (al-Bukhari und Muslim); Frauen kürzen nur. Nun sind die meisten Ihram-Verbote aufgehoben, außer der ehelichen Intimität.
  4. Tawaf al-Ifada in Mekka – eine Säule des Hadsch – und danach Sa'i, wenn er noch nicht verrichtet wurde. Danach ist der Ihram vollständig aufgehoben.

Für viele Gelehrte ist die Reihenfolge dieser Schritte Sunna, denn der Prophet ﷺ antwortete am Tag des Opfers jedem, der etwas vorgezogen oder verschoben hatte: „Tu es, es ist kein Problem“ (al-Bukhari und Muslim). Die hanafitische Schule und die Dscha'fari-Rechtsschule sehen bei einigen dieser Schritte eine feste Reihenfolge als Pflicht an. In der Dscha'fari-Rechtsschule folgt nach Tawaf und Sa'i außerdem der Tawaf an-Nisa'.

11. bis 13. Dhul-Hiddscha – die Tage des Taschriq

Die Pilger bleiben in Mina und bewerfen an jedem Tag nach dem Mittag die drei Säulen – die kleine, die mittlere und die große – mit je sieben Steinchen. Nach der kleinen und der mittleren bleibt man stehen und betet. Wer es eilig hat, darf nach dem 12. abreisen: „Wer sich beeilt und nach zwei Tagen aufbricht, auf dem liegt keine Sünde, und wer bleibt, auf dem liegt keine Sünde“ Koran 2:203.

Die Übernachtungen in Mina sind nach den meisten Schulen Pflicht, nach hanafitischer Lehre Sunna. Der Prophet ﷺ nannte diese Tage „Tage des Essens, des Trinkens und des Gedenkens Allahs“ (Muslim). Wer krank, alt oder schwach ist, darf nach den Gelehrten jemanden beauftragen, für ihn zu werfen. Folge bei den Wurfzeiten den Zeitplänen deiner Gruppe; sie sollen das Gedränge an den Dschamarat verringern.

Der Abschiedstawaf

Bevor du Mekka verlässt, umrundest du die Kaaba ein letztes Mal: den Tawaf al-Wada'. Ibn Abbas berichtet, dass den Menschen geboten wurde, ihr Letztes beim Haus sein zu lassen, mit einer Erleichterung für menstruierende Frauen (al-Bukhari und Muslim). Die meisten Gelehrten halten ihn für Pflicht; die malikitische Schule und die Dscha'fari-Rechtsschule sehen ihn als empfohlen an.

Der Tag von Arafa für alle zu Hause

Nicht jeder kann in diesem Jahr pilgern. Aber die Tage des Hadsch gehören der ganzen Umma.

  • Die ersten zehn Tage: Der Prophet ﷺ sagte, es gebe keine Tage, an denen gute Taten vorzüglicher sind als in diesen zehn Tagen des Dhul-Hiddscha (al-Bukhari). Viele Erklärer beziehen auch den Schwur „bei den zehn Nächten“ Koran 89:2 auf sie.
  • Das Fasten am Tag von Arafa: Der Prophet ﷺ sagte über das Fasten am 9. Dhul-Hiddscha: „Ich hoffe bei Allah, dass es die Sünden des vergangenen und des kommenden Jahres sühnt“ (Muslim 1162). Für die Pilger in Arafat selbst ist das Fasten nicht vorgesehen; sie brauchen ihre Kraft für das Gebet. In der Dscha'fari-Rechtsschule ist das Fasten an diesem Tag ebenfalls empfohlen, sofern es einen nicht vom Bittgebet abhält.
  • Bittgebet und Gedenken: Nimm dir am Nachmittag Zeit, so wie die Pilger in Arafat stehen. Sprich das Gedenken La ilaha illallah wahdahu la scharika lah …, bitte für dich, deine Familie und die Menschen in Not. In der schiitischen Tradition sprechen viele an diesem Tag das bekannte Bittgebet von Arafa, das auf Imam al-Husain zurückgeht.
  • Takbir: Viele Muslime sprechen vom Morgen des Tages von Arafa bis zum Ende der Taschriq-Tage nach den Gebeten den Takbir: Allahu akbar, Allahu akbar, la ilaha illallah, wallahu akbar, Allahu akbar wa lillahil-hamd. Über Beginn, Ende und Wortlaut gibt es unterschiedliche Ansichten.
  • Das Opfer: Wer zum Fest ein Tier opfern möchte, lässt nach einer Überlieferung bei Muslim ab dem 1. Dhul-Hiddscha Haare und Nägel, bis geopfert ist; die Rechtsschulen bewerten das unterschiedlich streng. Ob das Opfer für Wohlhabende Pflicht oder eine stark empfohlene Sunna ist, darüber sind sie ebenfalls verschiedener Meinung: Die hanafitische Schule sieht es als Pflicht an, die Mehrheit als Sunna.

Mehr über das Fest erfährst du im Kapitel Die wichtigen Tage des islamischen Jahres.

Der Besuch in Medina

Viele Pilger reisen vor oder nach dem Hadsch nach Medina, um in der Moschee des Propheten ﷺ zu beten und ihn zu grüßen. Das ist sehr empfohlen, gehört aber nicht zu den Riten des Hadsch. Der Prophet ﷺ sagte: „Ein Gebet in dieser meiner Moschee ist besser als tausend Gebete anderswo, außer in der Heiligen Moschee“ (al-Bukhari und Muslim).

In der Moschee liegt zwischen dem Haus des Propheten ﷺ und seiner Kanzel die Rawda. Er sagte: „Was zwischen meinem Haus und meiner Kanzel ist, ist ein Garten von den Gärten des Paradieses“ (al-Bukhari und Muslim). Wegen des großen Andrangs wird der Besuch der Rawda derzeit über Zeitfenster und eine Genehmigung der saudischen Behörden geregelt. Viele Besucher grüßen den Propheten ﷺ an seinem Grab und danach seine beiden Gefährten Abu Bakr und Umar, die neben ihm begraben sind.

Weitere Orte in Medina:

  • Die Quba-Moschee, die erste Moschee des Islam. Der Prophet ﷺ besuchte sie regelmäßig (al-Bukhari und Muslim) und sagte, ein Gebet darin sei wie eine Umra (an-Nasa'i und Ibn Madscha).
  • Al-Baqi', der Friedhof Medinas, auf dem viele Gefährten und Angehörige des Propheten ﷺ ruhen, nach der Überlieferung auch vier Imame der Ahl al-Bait. Sunnitische und schiitische Pilger besuchen ihn gleichermaßen.
  • Der Berg Uhud, an dessen Fuß Hamza, der Onkel des Propheten ﷺ, und die Gefallenen der Schlacht von Uhud begraben sind.

Mehr über die beiden heiligen Städte erfährst du im Kapitel Die wichtigsten Städte des Islam.

Vorbereitung und Gesundheit

Vor der Reise

  • Lerne vorher: Lies die Riten in Ruhe zu Hause und besuche Vorbereitungskurse. Wer weiß, was kommt, kann sich vor Ort auf das Herz konzentrieren.
  • Rechte anderer: Bitte vor der Reise um Verzeihung, begleiche Schulden und regle deine Angelegenheiten. Viele schreiben vor dem Aufbruch auch ihr Testament (Wasiyya).
  • Bittgebete vorbereiten: Schreib dir auf, wofür du beten möchtest – für dich, deine Familie, deine Verstorbenen und die ganze Umma. Anregungen findest du bei unseren Duas.
  • Körperlich vorbereiten: Beim Hadsch geht man an manchen Tagen viele Kilometer zu Fuß. Gewöhne dich in den Wochen davor an längere Spaziergänge und laufe deine Sandalen ein.

Gesundheit

  • Ärztliche Beratung: Lass dich rechtzeitig ärztlich beraten und die vorgeschriebenen Impfungen geben; Saudi-Arabien verlangt unter anderem eine Impfung gegen Meningokokken. Die aktuelle Liste erfährst du bei den Behörden und deinem Veranstalter. Wer chronisch krank ist, bespricht die Reise besonders sorgfältig.
  • Medikamente: Nimm deine Medikamente in der Originalverpackung mit, dazu eine Kopie des Rezepts und eine kurze Übersicht über deine Erkrankungen.
  • Hitze: Trink viel Wasser, auch ohne Durst, meide die Mittagssonne, wo es geht, und nutze einen Schirm. Hitzschlag und Austrocknung gehören zu den häufigsten Gesundheitsproblemen beim Hadsch.
  • Füße und Haut: Blasen und wunde Stellen sind häufig. Pflaster, unparfümierte Creme und gut eingelaufene Sandalen helfen.
  • Ansteckung: Wo Millionen Menschen eng zusammen sind, verbreiten sich Erkältungen schnell. Händewaschen und bei Bedarf eine Maske schützen dich und andere.
  • Für Frauen: Wer fürchtet, dass die Periode in die Tage des Hadsch fällt, kann mit einer Ärztin über Möglichkeiten sprechen; viele Gelehrte erlauben Mittel zur Verschiebung, wenn sie gesundheitlich unbedenklich sind.

Packliste (Auswahl)

  • für Männer zwei Sätze Ihram-Tücher, dazu ein Gürtel mit Tasche
  • unparfümierte Seife, Sonnencreme und Deo ohne Duft
  • bequeme Sandalen, ein leichter Gebetsteppich, ein kleiner Beutel für die Steinchen
  • eine Wasserflasche zum Nachfüllen, ein Schirm, ein Ladegerät für das Telefon
  • Kopien von Pass, Visum und Genehmigung sowie die Notfallnummern deiner Gruppe

Vor Ort

  • Geduld: Millionen Menschen, Hitze, Wartezeiten – der Hadsch prüft die Geduld. Ein freundliches Wort und ein Lächeln gehören zu einem angenommenen Hadsch.
  • Bleib bei deiner Gruppe: Trage dein Armband oder deine Karte mit den Daten deiner Gruppe, vereinbare Treffpunkte und folge den Zeitplänen – besonders bei der Steinigung.
  • Hilf anderen: Viele Pilger sind alt, krank oder zum ersten Mal unterwegs. Ein Glas Wasser, ein Weg, den du zeigst, ein Platz, den du freimachst – auch das ist Hadsch.

Ein wichtiger Hinweis: Die Einzelheiten unterscheiden sich zwischen den Rechtsschulen. Diese Seite gibt einen allgemeinen Überblick. Folge vor Ort einem qualifizierten Gruppenleiter oder Gelehrten, dem du vertraust, und frag nach, wenn du unsicher bist.

Hadsch aus den Vereinigten Arabischen Emiraten

Wer in den Emiraten lebt, meldet sich für den Hadsch über die offizielle Registrierung der zuständigen Behörde der VAE an und reist mit einem lizenzierten Hadsch-Veranstalter. Die Plätze sind begrenzt und werden nach festen Kriterien vergeben; wer noch nie gepilgert ist, hat in der Regel Vorrang. Ob und wie Einwohner ohne emiratische Staatsangehörigkeit sich anmelden können oder den Weg über ihr Heimatland gehen, erfährst du bei den offiziellen Stellen.

Im Großen und Ganzen sieht der Weg so aus:

  1. Registrieren innerhalb der offiziellen Anmeldefrist, in der Regel online bei der zuständigen Behörde.
  2. Bestätigung abwarten – die Zuteilung erfolgt nach den festgelegten Kriterien.
  3. Veranstalter wählen aus den lizenzierten Anbietern und den Vertrag abschließen.
  4. Gesundheitsnachweise und Impfungen erbringen, wie vorgeschrieben.
  5. Vorbereitung – viele Veranstalter und Moscheen bieten Kurse an, in denen die Riten Schritt für Schritt geübt werden.

Buche nie bei unlizenzierten Anbietern und verlass dich nicht auf Angebote aus sozialen Netzwerken; informiere dich über die aktuellen Fristen und Voraussetzungen direkt bei den offiziellen Stellen. Für die Umra gelten eigene, einfachere Regeln, und viele Familien aus den Emiraten verrichten sie im Laufe des Jahres, besonders im Ramadan. Auch hier lohnt es sich, die aktuellen Visa- und Genehmigungsregeln zu prüfen.

Nach dem Hadsch

Gelehrte sagen, ein Zeichen eines angenommenen Hadsch sei, dass der Mensch danach besser ist als vorher: freundlicher, ehrlicher, dem Gebet treuer. Der Hadsch endet nicht am Flughafen. Dort beginnt er neu – im Alltag, in der Familie, bei der Arbeit. Man braucht keinen Titel, um ein Pilger zu sein; man braucht ein Herz, das sich an Arafat erinnert.

Möge Allah jedem, der sich nach Seinem Haus sehnt, den Weg dorthin leicht machen – und den Hadsch jedes Pilgers annehmen.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Hadsch und Umra?

Der Hadsch findet nur an bestimmten Tagen im Monat Dhul-Hiddscha statt, umfasst Arafat, Muzdalifa und Mina und ist für alle, die es vermögen, einmal im Leben Pflicht. Die Umra besteht aus Ihram, Tawaf, Sa'i und dem Scheren oder Kürzen der Haare und kann das ganze Jahr über verrichtet werden.

Was ist der wichtigste Teil des Hadsch?

Das Stehen in Arafat am 9. Dhul-Hiddscha. Der Prophet ﷺ sagte: „Der Hadsch ist Arafa“ (at-Tirmidhi und andere).

Dürfen Frauen im Ihram ihre normale Kleidung tragen?

Ja. Frauen tragen ihre gewohnte, schlichte und bedeckende Kleidung in jeder Farbe; im Ihram verzichten sie auf Gesichtsschleier und Handschuhe (al-Bukhari).

Gehört der Besuch in Medina zum Hadsch?

Nein. Er ist sehr empfohlen, und fast alle Pilger beten gern in der Moschee des Propheten ﷺ, aber der Hadsch ist auch ohne diesen Besuch vollständig.

Was kann ich am Tag von Arafa tun, wenn ich nicht pilgere?

Fasten, wenn du kannst – der Prophet ﷺ sagte, es sühne die Sünden des vergangenen und des kommenden Jahres (Muslim 1162) –, viel Bittgebet und Gedenken, besonders am Nachmittag, und die guten Taten der ersten zehn Tage des Dhul-Hiddscha.

Wie melde ich mich in den Emiraten für den Hadsch an?

Über die offizielle Registrierung der zuständigen Behörde der VAE und über einen lizenzierten Hadsch-Veranstalter. Informiere dich dort über aktuelle Fristen und Voraussetzungen und buche nie bei unlizenzierten Anbietern.

Quellen

  • Koran 2:125–127, 2:158, 2:196–198, 2:201, 2:203, 3:96–97, 5:3, 5:95, 22:27, 22:37, 89:2
  • Sahih al-Bukhari und Sahih Muslim – die fünf Säulen; die Talbiya; die Miqat-Orte; Vorzug des Hadsch und der Umra; Umra im Ramadan; die Umras des Propheten ﷺ; Stellvertretung (die Frau aus Khath'am); Ersatzleistung (Ka'b ibn 'Udschra); Aischa und die Regel; Erleichterung bei der Reihenfolge am Opfertag; Bittgebet für die, die sich rasieren; Abschiedstawaf; Gebet in der Moschee des Propheten ﷺ; die Rawda; Quba
  • Sahih Muslim 1218 – Dschabirs Beschreibung des Hadsch des Propheten ﷺ (Safa, Arafat, Muzdalifa, Abschiedspredigt)
  • Sahih Muslim – Hadsch einmal im Leben; „Nehmt eure Riten von mir“; Tag von Arafa; Zamzam; Hadsch des Kindes; Arafat und Mina als Standort und Opferplatz; die Tage des Taschriq; Haare und Nägel vor dem Opfer; Sahih Muslim 1162 – Fasten am Tag von Arafa
  • Sahih al-Bukhari – Hadschar und die Quelle Zamzam; Kleidung der Frau im Ihram; die ersten zehn Tage des Dhul-Hiddscha
  • Sunan at-Tirmidhi, Abu Dawud, an-Nasa'i, Ibn Madscha – „Der Hadsch ist Arafa“; at-Tirmidhi – das beste Bittgebet am Tag von Arafa; an-Nasa'i und Ibn Madscha – Gebet in Quba; Ibn Madscha – Zamzam; Musnad Ahmad – „Kein Araber hat einen Vorzug …“
  • al-Ghazali, Ihya' 'Ulum ad-Din – Geheimnisse des Hadsch; Werke der sunnitischen Rechtsschulen und der Dscha'fari-Rechtsschule zu den Riten

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