Islam verstehen

Der Islam – klar, warm und ehrlich erklärt

Was glauben Muslime? Was ist der Koran, wer war der Prophet Muhammad ﷺ, welche Städte sind uns heilig, was unterscheidet Sunniten und Schiiten – und wie betet man? Kapitel für Kapitel, geschrieben im Geist der Emirate: mit Respekt vor jeder Schule, mit Mäßigung und mit der Gastfreundschaft, mit der man bei uns jeden Fragenden empfängt.

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Alle Kapitel

  1. GrundlagenWas ist der Islam?Islam bedeutet, sich Allah, dem Einen, in Frieden hinzugeben – und aus dieser Hingabe heraus barmherzig, gerecht und maßvoll zu leben. Auf dieser Seite erklären wir dir in Ruhe, woran Muslime glauben, wie sie ihren Glauben leben, welche Ziele die Scharia verfolgt und was der Koran über das Miteinander der Menschen sagt. Ganz gleich, ob du Muslim bist, gerade neugierig geworden bist oder einfach verstehen möchtest: Du bist herzlich willkommen.Lesen · 26 Min. Lesezeit
  2. Iman – woran Muslime glaubenDie sechs Säulen des GlaubensDer Islam hat Säulen, die man sieht: das Bekenntnis, das Gebet, das Fasten, die Zakat und die Pilgerfahrt. Darunter liegt ein Fundament, das man nicht sieht – der Iman, der Glaube im Herzen. Der Prophet ﷺ hat ihn in sechs Punkten zusammengefasst: der Glaube an Allah, an Seine Engel, Seine Bücher, Seine Gesandten, den Jüngsten Tag und die Vorherbestimmung. In diesem Kapitel gehen wir sie einzeln durch, mit dem Koran in der Hand – und sehen auch, wie schiitische Gelehrte dieselben Inhalte ordnen.Lesen · 17 Min. Lesezeit
  3. Das BuchDer KoranDer Koran ist für Muslime das Wort Allahs, offenbart dem Propheten Muhammad ﷺ durch den Engel Dschibril über etwa dreiundzwanzig Jahre. Er wird seit vierzehn Jahrhunderten rezitiert, auswendig gelernt und erklärt – in Moscheen, Familien und Koranschulen auf der ganzen Welt. Hier erfährst du, wie er offenbart, aufgebaut, zusammengestellt und bewahrt wurde, wie die Lesarten entstanden sind und wie du selbst mit ihm beginnen und ihn verstehen kannst.Lesen · 18 Min. Lesezeit
  4. Leben, Charakter und VorbildDer Prophet Muhammad ﷺMuhammad ﷺ ist der letzte Gesandte Allahs, durch den der Koran offenbart wurde. Sein Leben ist gut überliefert – von seiner Geburt in Mekka über die schweren Jahre der Verfolgung, die Auswanderung nach Medina und die Rückkehr nach Mekka mit Vergebung bis zu seinem Tod in Medina. Wer ihn kennenlernt, lernt den Islam von seiner menschlichsten Seite kennen: als gelebte Barmherzigkeit. In diesem Kapitel gehen wir seinen Weg gemeinsam nach.Lesen · 24 Min. Lesezeit
  5. Sahaba und Ahl al-BaitDie Gefährten und die Familie des Propheten ﷺUm den Propheten ﷺ versammelten sich Menschen, deren Namen Muslime bis heute mit Liebe aussprechen: seine Familie, die Ahl al-Bait, und seine Gefährten, die Sahaba. Sie haben den Koran bewahrt, seine Sunna weitergegeben und mit ihrem Leben gezeigt, was Glaube bedeutet. In diesem Kapitel begegnest du den vier rechtgeleiteten Kalifen, Khadidscha und Aischa, Fatima, al-Hasan und al-Husain und vielen weiteren Gefährtinnen und Gefährten – Reichen und ehemals Versklavten, aus Mekka und Medina, aus Abessinien und Persien.Lesen · 21 Min. Lesezeit
  6. Eine Familie von GesandtenDie Propheten im KoranMuslime glauben an alle Propheten, die Allah gesandt hat – von Adam bis Muhammad ﷺ. Der Koran nennt fünfundzwanzig von ihnen beim Namen und erzählt ihre Geschichten nicht als ferne Legenden, sondern als Licht für unser eigenes Leben. Hier lernst du alle 25 kennen, jeden mit seiner Prüfung, einer Schlüsselstelle im Koran, die du bei uns Vers für Vers hören kannst, und einer Lehre für heute.Lesen · 24 Min. Lesezeit
  7. Al-Asma' al-HusnaDie schönsten Namen AllahsWie lernt man jemanden kennen, den man nicht sehen kann? Allah hat Sich uns durch Seine Namen vorgestellt – der Allerbarmer, der Allvergebende, der Versorger, das Licht. Wer diese Namen kennt, betet anders, vertraut anders und sieht die Welt mit anderen Augen. Hier findest du die bekannte Liste der 99 Namen mit ihrer Bedeutung und Anregungen, wie du mit ihnen lebst.Lesen · 25 Min. Lesezeit
  8. Gebet · SalahWie man betet – im sunnitischen IslamDas Gebet ist das tägliche Gespräch des Menschen mit seinem Schöpfer: fünfmal am Tag, zu festen Zeiten, mit Körper, Zunge und Herz. Dieses Kapitel erklärt dir Schritt für Schritt, wie Sunnitinnen und Sunniten beten – von der Gebetswaschung über den Gebetsruf bis zum Friedensgruß am Ende. Wo die vier Rechtsschulen voneinander abweichen, sagen wir es offen; alle vier sind anerkannt und gültig.Lesen · 11 Min. Lesezeit
  9. Gebet · SalahWie man betet – im schiitischen Islam (Dscha'fari)Schiitische Musliminnen und Muslime der Dscha'fari-Schule beten dieselben fünf Pflichtgebete, mit denselben Rakat, zur selben Qibla wie alle Muslime. Dieses Kapitel erklärt das Gebet so, wie es einer Lernenden oder einem Lernenden in dieser Schule beigebracht wird – Schritt für Schritt, mit Umschrift und Bedeutung. Die Schule ist nach Imam Dscha'far as-Sadiq (عليه السلام) benannt und gehört zu den anerkannten Rechtsschulen des Islam.Lesen · 9 Min. Lesezeit
  10. Vom Morgen bis zur NachtIslamischer Lebensstil – der Alltag mit Koran und SunnahDer Islam ist keine Religion für die Moschee allein – er begleitet dich vom ersten Gedanken am Morgen bis zum letzten vor dem Schlafen: beim Essen und beim Arbeiten, in der Familie, beim Sport, auf Reisen und sogar am Handy. In diesem Kapitel gehen wir gemeinsam durch einen ganz normalen Tag und durch die großen Bereiche des Lebens. Du findest kleine, machbare Schritte aus dem Koran und der Sunnah des Propheten ﷺ – keine Last, sondern Anker, an denen sich dein Alltag festhalten kann.Lesen · 22 Min. Lesezeit
  11. Die dritte SäuleZakat – die PflichtabgabeZakat ist die jährliche Pflichtabgabe auf Vermögen, die Muslime an Bedürftige weitergeben. Sie ist kein Almosen aus Laune, sondern eine Säule des Islam – ein Recht der Armen am Besitz der Wohlhabenden. Hier erklären wir dir in Ruhe, wer Zakat zahlt, wie viel, wie du sie berechnest und wem sie zusteht.Lesen · 18 Min. Lesezeit
  12. Der Monat des KoransRamadan und das FastenRamadan ist der neunte Monat des islamischen Kalenders – der Monat, in dem der Koran herabgesandt wurde, und der Monat, in dem Muslime von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang fasten. Er ist eine Zeit der Stille und der Gemeinschaft, der Geduld und der Großzügigkeit. Hier erfährst du, wie das Fasten funktioniert, wie du gesund durch den Monat kommst, was die letzten zehn Nächte so besonders macht und wie du dir mit einem sanften 30-Tage-Plan eigene Ziele mit dem Koran setzt.Lesen · 15 Min. Lesezeit
  13. Feste und ZeitenDie wichtigen Tage des islamischen JahresDas islamische Jahr hat seinen eigenen Rhythmus: Es folgt dem Mond, und durch seine zwölf Monate ziehen sich Tage der Freude, des Fastens, des Gedenkens und der Besinnung. In diesem Kapitel gehen wir gemeinsam durch das Jahr – vom Neujahr im Muharram über Aschura, die Nachtreise, den Ramadan und die beiden Feste bis zum Freitag, dem Fest jeder Woche. Wo Muslime unterschiedliche Traditionen haben, stellen wir sie mit Respekt nebeneinander.Lesen · 18 Min. Lesezeit
  14. Die PilgerfahrtHadsch und UmraEinmal im Leben nach Mekka zu reisen, um das Haus Allahs zu besuchen, ist für Millionen Muslime der größte Wunsch ihres Lebens. Der Hadsch ist die fünfte Säule des Islam und verpflichtend für jeden, der dazu körperlich und finanziell in der Lage ist; die Umra, die „kleine Pilgerfahrt“, kann man das ganze Jahr über verrichten. Hier erfährst du, worum es geht, wie die Riten Schritt für Schritt ablaufen und wie du dich gut vorbereitest.Lesen · 22 Min. Lesezeit
  15. LernwegDer Weg zum Rezitator – von den ersten Buchstaben bis zur IdschazaNiemand wird als Qari' geboren. Jeder große Rezitator hat einmal mit Alif, Ba, Ta begonnen – mit einem Lehrer, viel Geduld und einer Absicht, die er immer wieder erneuert hat. Dieses Kapitel zeigt dir den Weg in neun Stufen, so wie eine gute Koranschule ihn aufbaut: mit Ziel, ehrlicher Zeitspanne, Tagesroutine, Prüfstein und den typischen Stolpersteinen jeder Stufe.Lesen · 9 Min. Lesezeit
  16. Wettbewerb & VorbereitungDer Koranwettbewerb in Dubai – und wie du dich vorbereitestJedes Jahr im Ramadan kommen junge Huffaz aus vielen Ländern nach Dubai, um vor einer Jury den Koran aus dem Gedächtnis vorzutragen. Die Dubai International Holy Quran Award wurde 1997 unter der Schirmherrschaft Seiner Hoheit Scheich Mohammed bin Rashid Al Maktoum ins Leben gerufen und ist heute weltweit bekannt. Hier erfährst du, was die Auszeichnung ist, worauf Jurys achten – und wie du dich Schritt für Schritt, mit Geduld und aufrichtiger Absicht, vorbereiten kannst.Lesen · 10 Min. Lesezeit
  17. Heilige Orte, Städte des WissensDie wichtigsten Städte des IslamDrei Städte sind allen Muslimen heilig: Mekka, Medina und Jerusalem. Um sie herum entstanden über die Jahrhunderte Städte, in denen Moscheen, Schulen und Bibliotheken aufblühten, und Orte wie Nadschaf, Kerbela und Maschhad, die das Andenken an die Familie des Propheten ﷺ bewahren. In diesem Kapitel reisen wir gemeinsam zu diesen Orten – und enden bei uns zu Hause, in den Emiraten, von Abu Dhabi und Dubai bis Schardscha.Lesen · 16 Min. Lesezeit
  18. Glaube und Fortschritt unter einem HimmelWarum die Emirate ein wunderbarer Ort sind, um den Islam zu leben – mitten in der ModerneFünfmal am Tag ruft der Adhan über Hochhäuser und Wüste, im Einkaufszentrum wartet ein Gebetsraum, beim Essen ist halal die Regel – und ein paar Kilometer weiter steht das Museum der Zukunft. In den Emiraten gehören Glaube und Fortschritt zusammen. In diesem Kapitel erzählen wir, warum so viele Muslime hier gern leben, was Menschen aller Religionen an diesem Land schätzen, wie du dich als Gast respektvoll verhältst – und warum am Ende doch dein eigenes Herz entscheidet.Lesen · 15 Min. Lesezeit
  19. Häuser Allahs, von Mekka bis DjennéDie schönsten und bedeutendsten Moscheen der Welt – und wie du sie besuchstEine Moschee ist mehr als ein Gebäude: Sie ist ein Haus Allahs, ein Ort der Ruhe, des Wissens und der Begegnung. In diesem Kapitel besuchen wir gemeinsam die drei heiligen Moscheen, die Moscheen unserer Heimat, der Emirate, und einige der schönsten Gotteshäuser der Welt. Dazu erfährst du, was Mihrab, Minbar und Minarett bedeuten – und wie du eine Moschee mit Respekt und offenem Herzen betrittst.Lesen · 19 Min. Lesezeit
  20. Schönheit, die auf Allah verweistIslamische Kunst und KalligrafieWer eine Moschee in Isfahan, die Alhambra oder die Scheich-Zayed-Moschee betritt, spürt es sofort: Hier spricht Schönheit eine eigene Sprache. Sie zeigt keine Gesichter, sondern Muster ohne Ende, rankende Blüten und vor allem Schrift – das Wort Allahs, kunstvoll geschrieben. In diesem Kapitel erfährst du, woher diese Kunst kommt, wie man die großen Schriftarten unterscheidet, was Muqarnas und Maschrabiyya sind und wie die Emirate diese Tradition heute weiterschreiben – bis hinein in das Design dieser Seiten.Lesen · 14 Min. Lesezeit
  21. Fiqh und MadhahibDie Rechtsschulen des Islam – ein ÜberblickWenn Muslime beten, fasten, handeln oder heiraten, folgen sie einem gewachsenen Verständnis davon, was Allah von ihnen möchte. Dieses Verständnis haben große Gelehrte über Jahrhunderte sorgfältig aus dem Quran und der Sunna erschlossen – und daraus sind die Rechtsschulen, die Madhahib, entstanden. In diesem Kapitel lernst du, was eine Rechtsschule ist, warum es mehrere gibt und warum ihre Vielfalt für die Umma ein Reichtum ist.Lesen · 13 Min. Lesezeit
  22. Imam Abu Hanifa und seine SchülerDie hanafitische RechtsschuleDie hanafitische Schule ist die am weitesten verbreitete Rechtsschule der muslimischen Welt – von Istanbul bis Sarajevo, von Buchara bis Lahore. Sie geht auf Imam Abu Hanifa an-Nu'man ibn Thabit zurück, möge Allah ihm barmherzig sein, der in Kufa lehrte und von späteren Generationen „der größte Imam“ genannt wurde. In diesem Kapitel lernst du ihn, seine großen Schüler, seine Methode und die Spuren seiner Schule in der Geschichte kennen.Lesen · 11 Min. Lesezeit
  23. Das Erbe MedinasDie malikitische RechtsschuleDie malikitische Rechtsschule trägt den Namen von Imam Malik ibn Anas, dem großen Gelehrten Medinas, möge Allah ihm barmherzig sein. Sie bewahrt wie keine andere Schule den gelebten Islam der Stadt des Propheten ﷺ und hat Nord- und Westafrika, das historische Andalusien und auch die Golfregion über Jahrhunderte geprägt. Viele Menschen in den Emiraten beten, fasten und leben nach ihrem Verständnis – Grund genug, sie mit besonderer Liebe kennenzulernen.Lesen · 13 Min. Lesezeit
  24. Der Baumeister der MethodeDie schafiitische RechtsschuleDie schafiitische Rechtsschule geht auf Imam Muhammad ibn Idris asch-Schafi'i zurück, möge Allah ihm barmherzig sein – einen Gelehrten, der von Mekka nach Medina, in den Irak und schließlich nach Ägypten reiste und unterwegs das Wissen seiner Zeit in sich vereinte. Mit seiner Risala legte er den Grundstein für die Wissenschaft der Rechtsmethodik. Heute folgen seiner Schule Menschen von Ägypten über Ostafrika und den Jemen bis nach Indonesien und Malaysia.Lesen · 12 Min. Lesezeit
  25. Die Schule von Imam Ahmad ibn HanbalDie hanbalitische RechtsschuleDie hanbalitische Schule trägt den Namen von Imam Ahmad ibn Hanbal, möge Allah ihm barmherzig sein – einem Mann, der sein Leben dem Hadith des Propheten ﷺ widmete und in schwerer Prüfung standhaft blieb. Aus seinen Antworten, die seine Schüler sorgfältig aufschrieben, entstand eine Rechtsschule, die den Texten von Quran und Sunna und den Worten der Gefährten einen besonderen Vorrang gibt. Heute wird sie vor allem auf der Arabischen Halbinsel gelehrt und gelebt, und ihre Bücher werden in der ganzen islamischen Welt studiert.Lesen · 11 Min. Lesezeit
  26. Die Schule von Imam Dscha'far as-SadiqDie Dscha'fari-RechtsschuleDie Dscha'fari-Rechtsschule trägt den Namen von Imam Dscha'far as-Sadiq (Friede sei mit ihm), einem Urenkel von Husain und einem der großen Lehrer Medinas im zweiten Jahrhundert nach der Hidschra. Sie ist die Rechtsschule der Zwölfer-Schiiten und wird von der Amman-Botschaft ausdrücklich als eine der acht anerkannten Schulen des Islam genannt. In diesem Kapitel lernst du sie so kennen, wie ihre Anhänger sie selbst verstehen – ruhig, genau und mit Respekt.Lesen · 12 Min. Lesezeit
  27. Die Schule von Imam Zaid ibn AliDie zaiditische RechtsschuleDie Zaiditen führen ihren Namen auf Imam Zaid ibn Ali zurück, einen Urenkel von Ali ibn Abi Talib und Enkel von Husain. Ihre Rechtsschule gehört zur schiitischen Tradition, steht aber in vielen praktischen Fragen den sunnitischen Schulen erstaunlich nahe. Über tausend Jahre lang war das Hochland des Jemen ihre Heimat, und aus ihrem Umfeld kamen Gelehrte, die heute in der ganzen islamischen Welt gelesen werden.Lesen · 9 Min. Lesezeit
  28. Die Schule der Leute der AufrichtigkeitDie ibaditische RechtsschuleDie ibaditische Schule ist eine der ältesten Rechtsschulen des Islam. Ihre Wurzeln liegen im Basra des ersten Jahrhunderts nach der Hidschra, bei dem großen Gelehrten Dschabir ibn Zaid, einem Schüler von Ibn Abbas und Aischa. Heute ist Oman ihre wichtigste Heimat, ein Land, das für seine Toleranz und sein friedliches Miteinander bekannt ist. Kleinere Gemeinschaften leben bis heute in Nordafrika.Lesen · 9 Min. Lesezeit
  29. Die Schule des offenkundigen WortlautsDie zahiritische RechtsschuleDie Zahiriten wollten die Texte von Quran und Sunna so verstehen, wie sie offenkundig (zahir) dastehen, ohne ihnen etwas hinzuzufügen. Begründet von Dawud az-Zahiri in Bagdad und zur höchsten Blüte gebracht von Ibn Hazm in Córdoba, hat diese Schule heute nur wenige Anhänger – und doch wird sie bis heute studiert, zitiert und geachtet. Die Amman-Botschaft zählt sie zu den acht anerkannten Rechtsschulen des Islam.Lesen · 10 Min. Lesezeit
  30. Eine Umma, verschiedene WegeSunniten und SchiitenSunniten und Schiiten beten zu demselben Allah, folgen demselben Propheten ﷺ, lesen denselben Quran und wenden sich derselben Kaaba zu. Ihre Unterschiede sind über Jahrhunderte gewachsen und betreffen vor allem die Frage der Führung nach dem Propheten ﷺ und Einzelheiten der Rechtspraxis. Wir erzählen diese Geschichte ruhig, respektvoll und ohne Partei zu ergreifen.Lesen · 8 Min. Lesezeit
  31. Glaube, der trägt – gestern, heute, morgenDie Bedeutung und die Zukunft des IslamDer Islam gibt dem Leben eines Menschen Sinn, Halt und Richtung, und er hat Familien, Gesellschaften und ganze Zivilisationen geprägt. Heute bekennt sich fast ein Viertel der Menschheit zu ihm, und eine junge Generation lernt den Quran auf neuen Wegen. In diesem Kapitel fragen wir, was der Islam bedeutet – und wie seine Zukunft aussehen kann.Lesen · 7 Min. Lesezeit
  32. Von der Höhle Hira bis zu den EmiratenEine kurze Geschichte des IslamVierzehn Jahrhunderte in einem Kapitel: von der ersten Offenbarung in der Höhle Hira über Medina, Damaskus, Bagdad, Córdoba, Kairo und Istanbul bis in unsere Zeit und zur Gründung der Vereinigten Arabischen Emirate. Wir erzählen die Geschichte in Epochen, mit kurzen Zeitleisten – mit den großen Leistungen, den schmerzhaften Brüchen und den Menschen, die Glauben, Wissen und Handel über Kontinente getragen haben.Lesen · 14 Min. Lesezeit

Im Geist der Emirate

Die Vereinigten Arabischen Emirate stehen für einen Islam der Mitte: tief im Glauben verwurzelt, offen gegenüber den Menschen, respektvoll gegenüber jeder Rechtsschule und jeder Religion. In Abu Dhabi wurde 2019 das Dokument über die Brüderlichkeit aller Menschen unterzeichnet, 2023 öffnete das Abrahamic Family House. Diesem Geist folgen auch diese Seiten.

Diese Seiten geben einen Überblick. Für religiöse Fragen deines Alltags wende dich an einen qualifizierten Gelehrten deiner Rechtsschule.

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